Samsung SmartTag3: Erstmals auch fürs iPhone
Samsungs neuer Bluetooth-Tracker ist 35 % kleiner, hält 550 Tage durch und funktioniert erstmals auch mit iOS — alle Fakten zum SmartTag3.

Samsung hat den Galaxy SmartTag3 vorgestellt — und der bringt zwei Neuerungen, die AirTag-Nutzer aufhorchen lassen dürften. Der Tracker schrumpft deutlich und funktioniert erstmals auch mit iPhones.
Im Vergleich zum Vorgänger ist der SmartTag3 rund 35 % kleiner und 33 % leichter. Als Batterie dient weiterhin eine handelsübliche CR2032-Knopfzelle, die Samsung mit bis zu 550 Tagen Laufzeit beziffert. Im Energiesparmodus sollen sogar 790 Tage drin sein — dann allerdings ohne Komfortfunktionen wie die Kompass-Ansicht. IP67-Schutz gegen Staub und Wasser ist wieder an Bord.
Bluetooth 6.0 und iOS-Support
Technisch setzt Samsung auf Bluetooth 6.0 mit Channel Sounding in Kombination mit UWB. Die neue Richtungssuche (Compass View) soll bis zu 60 Meter weit funktionieren, laut Samsung dreimal so weit wie beim Vorgänger. Kommt ihr dem Gegenstand näher, übernimmt UWB die zentimetergenaue Zielführung.
Der wohl wichtigste Schritt: Über die SmartThings-App lässt sich der SmartTag3 erstmals auch auf iPhones und iPads einbinden. Ganz gleichberechtigt ist das allerdings nicht — Funktionen wie Compass View, das Klingelnlassen des Smartphones über den Tag-Button und die Warnung beim Liegenlassen bleiben Samsung-Galaxy-Geräten vorbehalten.
Neu ist außerdem „Place Notification": Ihr definiert Zonen und werdet benachrichtigt, sobald ein getaggter Gegenstand das Gebiet verlässt oder betritt — praktisch etwa für Haustiere oder abgestellte Fahrräder.
Der SmartTag3 startet am 7. Oktober 2026 in Südkorea, Deutschland folgt Anfang 2027. Preise hat Samsung bisher nicht genannt. Ehrlich gesagt finde ich den iOS-Support überfällig — ob Samsung damit wirklich AirTag-Nutzer abwerben kann, hängt aber stark davon ab, wie groß das Samsung-Find-Netzwerk außerhalb der Galaxy-Welt tatsächlich ist.