Galaxy S26: Preise steigen um mindestens 100 Euro
Samsung erhöht die Galaxy-S26-Preise wegen der Speicherkrise um bis zu 230 Euro – so viel kostet jedes Modell jetzt im Preisvergleich.

Samsung hat die Preise der Galaxy-S26-Serie über Nacht erhöht – ohne neue Hardware, nur mit neuem Preisschild. Betroffen sind alle drei Modelle: Galaxy S26, S26+ und S26 Ultra. Grund ist die globale Speicherkrise, die NAND- und DRAM-Preise seit Monaten nach oben treibt.
So teuer sind die Modelle jetzt
Im Samsung-Webstore kostet das Galaxy S26 mit 256 GByte nun 1099 Euro statt bisher 999 Euro, die 512-GByte-Version 1299 statt 1200 Euro. Beim Galaxy S26+ steigt der Einstiegspreis von 1249 auf 1349 Euro, die 512-GByte-Variante kostet jetzt 1549 Euro. Am stärksten trifft es das Galaxy S26 Ultra: 1549 Euro (256 GByte), 1750 Euro (512 GByte) und 2149 Euro für die 1-TByte-Version – zuvor waren es 1449, 1649 und 1949 Euro. Der größere Aufschlag beim 1-TByte-Modell dürfte an den zusätzlichen 16 GByte RAM liegen, während die kleineren Versionen mit 12 GByte auskommen. Unverändert bleibt dagegen das Galaxy S26 FE, das Samsung erst Ende August vorgestellt hat.
Die Preiserhöhung gilt bislang nur im Samsung-eigenen Store. Andere Händler wie Amazon oder MediaMarkt dürften nachziehen, verkaufen aktuell aber noch deutlich günstiger – etwa das S26 Ultra mit 512 GByte für rund 1000 Euro bei Amazon.
Samsung ist nicht allein: Auch Apple hat seine aktuellen iPhones sowie ältere Bestandsmodelle verteuert, und der kleinere Hersteller Nothing musste ebenfalls nachziehen. Laut Berichten aus Südkorea könnte selbst die erst 2027 erscheinende Galaxy-S27-Serie erneut teurer werden – die Speicherkrise zieht sich also noch eine Weile hin.
Ehrlich gesagt überrascht mich das nicht, aber es ärgert trotzdem: Wer gerade über ein Galaxy S26 mit One UI 9 und Android 17 nachdenkt, zahlt jetzt spürbar mehr als noch vor ein paar Wochen. Wer kann, sollte eher bei Händlern als direkt bei Samsung bestellen – dort sind die alten, niedrigeren Preise oft noch eine Weile gültig. Die Speicherkrise trifft inzwischen fast jede Gerätekategorie, vom Smartphone bis zum E-Reader.