Ooono Co-Driver No3: Warner bekommt erstmals ein Display
Der Ooono Co-Driver No3 zeigt Gefahren jetzt auf einem Display, kostet zum Start 89,95 Euro - so ordnet ihr das neue Warner-Modell für euer Auto ein.

Ooono bringt mit dem Co-Driver No3 erstmals ein Modell mit eigenem Display. Der Gefahrenwarner zeigt künftig nicht mehr nur Ton- und Lichtsignale, sondern direkt die Art der Warnung, die Entfernung zur Gefahrenstelle und bei Blitzern das geltende Tempolimit an. Start ist der 28. Oktober 2026, exklusiv im Ooono-Shop.
Display, Alu-Gehäuse und zwei neue Funktionen
Das sogenannte Focus Display bleibt laut Golem im Normalbetrieb dunkel und schaltet sich nur bei einer Warnung oder beim Antippen ein - soll also im Cockpit nicht zusätzlich ablenken. Das Gehäuse besteht aus eloxiertem Aluminium, der Akku mit 600 mAh soll laut Hersteller bis zu einen Monat pro Ladung halten. Gemeldete Gefahrenstellen lassen sich direkt am Gerät per Fingertipp bestätigen oder verwerfen.
Neu kommen zwei Zusatzdienste dazu: Ein Tankstellenfinder zeigt die günstigste Tankstelle im Umkreis passend zur eingestellten Kraftstoffart an und übergibt die Route an Smartphone, CarPlay oder Android Auto. Dazu gibt es ein automatisches Fahrtenbuch, das Strecken aufzeichnet; ihr müsst nur noch zwischen Privatfahrt, Arbeitsweg und Dienstfahrt unterscheiden. Drei Monate sind beim Kauf inklusive, danach kostet der Dienst laut Golem-Schätzung rund 10 Euro im Monat - Ooono selbst hat den Preis dafür noch nicht offiziell genannt.
Was kostet das Gerät, und wann kommt es in den Handel
Zum Marktstart am 28. Oktober kostet der No3 89,95 Euro, danach steigt der Preis auf die UVP von 99,95 Euro. Ab dem 11. November landet er dann auch bei Amazon, MediaMarkt und Saturn im Regal. Die reine Blitzer- und Gefahrenwarnung bleibt dabei ohne Abogebühr nutzbar - nur Display, Alu-Gehäuse und die beiden neuen Services bekommt ihr ausschließlich beim teureren No3, der damit zehn Euro über dem bisherigen Topmodell No2 liegt.
Bemerkenswert ist das vor allem, weil Ooono seit November 2025 komplett ohne Daten von Blitzer.de arbeitet und stattdessen auf eigene Community-Meldungen von über fünf Millionen Nutzern sowie eine eigene Kameradatenbank mit mehr als 117.990 Standorten setzt. Nach der Trennung gab es laut Golem vereinzelt Berichte über veraltete Meldungen, ein größerer Qualitätseinbruch ließ sich bislang aber nicht nachweisen.
Ehrlich gesagt wirkt der Aufpreis für Display und Alu-Gehäuse fair, das Fahrtenbuch-Abo für geschätzte 10 Euro im Monat aber wie der eigentliche Umsatzhebel hinter dem Hardware-Update. Wer nur zuverlässig gewarnt werden will, kommt weiterhin ohne Abo klar - wer Tankstellenfinder und Fahrtenbuch dauerhaft nutzen will, zahlt künftig extra.