MacBook Pro und iMac: M6-Chip macht beide teurer
MacBook Pro und iMac bekommen Apples M6-Chip und werden gleichzeitig teurer. Preise, Technik-Daten und Verkaufsstart im Überblick.

Apple frischt das 14-Zoll-MacBook-Pro-Basismodell und den 24-Zoll-iMac mit dem neuen M6-Chip auf – und wird dabei gleich wieder teurer. Am Design ändert sich nichts, unter der Haube aber einiges.
Der M6 ist Apples erster 2-Nanometer-Chip, der schon im neuen Mac mini sein Debüt feierte. Er bringt bis zu zwölf CPU-Kerne mit (zwei “Superkerne” für Singlethread, vier Performance- und sechs Effizienzkerne) sowie Neural Accelerators in jedem GPU-Kern für lokale KI-Aufgaben. Die Speicherbandbreite steigt auf bis zu 170 GByte/s, mehr als 32 GByte RAM gibt es trotzdem nicht – nachrüsten lässt sich bei Macs ohnehin nichts.
Das MacBook Pro mit M6 kostet ab 2.300 Euro (16 GByte RAM, 1 TByte SSD) – 100 Euro mehr als zuvor. Beim iMac wird es komplizierter: Das Einstiegsmodell mit 10-Core-CPU/GPU startet bei 1.799 Euro, die Variante mit 12 Kernen bei 1.999 Euro. Beide Macs bekommen zusätzlich Apples eigenen N1-Chip für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6, beim iMac soll die SSD außerdem bis zu doppelt so schnell arbeiten wie bisher. Vorbestellungen starten am 28. Oktober, Verkaufsstart ist der 6. November 2026 – ausgeliefert wird direkt mit macOS 27 Golden Gate.
Was heißt das für euch?
Wer ohnehin einen Umstieg plant, bekommt mit dem M6 spürbar mehr KI-Leistung lokal auf dem Gerät, zahlt dafür aber erneut einen Aufpreis. Einen M6 Pro oder Max gibt es bislang nicht – Apple scheint diese Stufen laut Gerüchteküche zu überspringen und erst mit dem M7 nächstes Jahr leistungsfähigere Varianten nachzulegen. Für Käufer mit mehr Leistungsbedarf bleibt also erstmal nur Warten oder der Griff zum teureren Mac Studio.
Ehrlich gesagt wirkt der ständige Griff zur Preisschraube bei im Kern unveränderten Gehäusen mittlerweile wie ein Muster – ähnlich wie zuletzt bei Samsungs Galaxy-S26-Reihe. Wer aktuelle Mac-Hardware mit Smart-Home-Anbindung sucht, findet beim Mac mini und Mac Studio mit Thread-Unterstützung die günstigere Einstiegsoption in die M-Chip-Welt.