iPad mini OLED: Ab 749 Euro, Start am 6. November
Apple hat das iPad mini mit OLED-Display vorgestellt: 8,5 Zoll, A20 Pro und IP67. Preise und Vorbestelltermin findet ihr hier im Überblick.

Bild: Apple
Apple hat dem iPad mini das größte Update seiner Geschichte spendiert: Erstmals steckt ein OLED-Display drin, dazu gibt’s mehr Leistung und Schutz vor Wasser und Staub. Vorbestellen könnt ihr ab dem 28. Oktober, ausgeliefert wird ab dem 6. November 2026.
Display, Chip und Preise
Das neue Super Retina XDR Display wächst auf 8,5 Zoll und schafft dank OLED-Technik eine mehr als doppelt so hohe Spitzenhelligkeit wie der Vorgänger - bis zu 1.200 Nits, bei SDR/HDR-Inhalten vollflächig bis zu 600 Nits. 120 Hz ProMotion gibt es laut Apple und mobiFlip trotzdem nicht. Gegen Aufpreis gibt’s optional Nanotexturglas, das Reflexionen reduziert - allerdings erst ab der 256-GB-Version.
Angetrieben wird das Tablet vom A20 Pro, aktuell Apples schnellstem Chip aus der iPhone-Reihe. Wählbar sind 128, 256 und 512 GB Speicher, erstmals ist das Gehäuse nach IP67 gegen Wasser und Staub geschützt. Der Einstiegspreis liegt bei 749 Euro für die 128-GB-WLAN-Version, die Cellular-Variante kostet 919 Euro. Für 256 GB werden 879 Euro fällig. Farben gibt es nur zwei: Mitternacht und Polarstern.
Kamera und was sich sonst ändert
Die Frontkamera wandert auf die lange Kante und löst wie die Rückkamera mit 12 Megapixel auf, inklusive Center-Stage-Folgemodus für Videocalls. Ausgeliefert wird mit iPadOS 27, das unter anderem Siri AI mitbringt - in der EU bleibt diese Funktion laut Apple vorerst außen vor. Unterstützt werden sowohl der Apple Pencil (USB-C) als auch der Apple Pencil Pro.
Verglichen mit dem Vorgänger mit A17-Pro-Chip und Liquid-Retina-Display ist das OLED-Panel der größte Sprung, den das Mini-iPad je gemacht hat - bisher war es bei Display-Technik meist das Schlusslicht im iPad-Lineup. Für deutsche Käufer heißt das: Wer aufs kompakte Format steht und bisher wegen des Displays gezögert hat, bekommt jetzt einen echten Grund zum Umstieg.
Ehrlich gesagt ist der Sprung von 128 auf 256 GB für 130 Euro mehr fast schon Pflicht, wenn man das Gerät über Jahre nutzen will - 128 GB sind für viele Anwendungsfälle mit Apps, Fotos und Apple Intelligence schlicht zu knapp bemessen.