Ikea Liljebagge: Thermostat kommt im Januar für 15 Euro
Ikeas smartes Heizkörperthermostat Liljebagge startet im Januar 2027 in Deutschland mit Matter-Support – und kostet nur rund 15 Euro.

Ikea bringt sein smartes Heizkörperthermostat Liljebagge im Januar 2027 nach Deutschland. Das hat der Möbelkonzern laut Berti Kolbow-Lehradt von heise online bestätigt. Der Clou: Während die Konkurrenz oft 50 bis 80 Euro verlangt, soll das Liljebagge nur rund 15 Euro kosten.
Was das Thermostat kann
Das Liljebagge ersetzt den klassischen Drehknopf am Heizkörper und funkt per Matter over Thread. Damit braucht ihr einen Thread Border Router – etwa Ikeas eigenen Dirigera-Hub, ein HomePod bzw. Apple TV für Apple Home, oder einen modernen Echo mit Thread-Unterstützung. Eingebunden werden kann es dann in Apple Home, Google Home, Alexa oder Samsung SmartThings.
Direkt am Gerät sitzt ein kleines Display mit Plus- und Minustaste, über das ihr die Temperatur in 0,5-Grad-Schritten einstellt, auch ohne Smart-Home-Anbindung. Zwei AA-Batterien sollen laut Ikea rund 18 Monate halten. Sechs Adapter und fünf Passformkarten liegen bei, damit das Thermostat auf möglichst viele Ventile passt – wichtig ist nur: Es funktioniert ausschließlich an Heizkörpern mit Warmwassersystem, nicht an Elektroheizkörpern.
Der Preis von 14,99 Euro ist zwar noch nicht offiziell bestätigt, aber durch ein deutsches Euro-Listing im Ikea-Katalog gestützt. Zum Vergleich: Ein Aqara Thermostat W600 kostet rund 50 Euro, ein Tado Thermostat X liegt darüber, ein Eve Thermo mit Thread-Support bei knapp 80 Euro.
Warum das für euch interessant ist
Smarte Heizkörperthermostate sparen vor allem dann Geld, wenn ihr mehrere Räume einzeln steuert – und genau das wird teuer, sobald jeder Heizkörper sein eigenes Gerät braucht. Bei 15 statt 50 Euro pro Stück ist eine Komplettausstattung für eine ganze Wohnung plötzlich eine ganz andere Rechnung. Wer sich noch nicht zwischen den Funkstandards entschieden hat, findet Hintergründe in unserem Ratgeber zu Matter, Thread und Zigbee.
Einen Haken gibt es: Ursprünglich wurde ein Start noch vor der Heizsaison gehandelt, daraus wird nichts mehr – wer jetzt schon frieren würde, muss bis Januar warten oder zur teureren Konkurrenz greifen. Ehrlich gesagt wäre ich bei einem Kampfpreis wie diesem trotzdem bereit, ein paar Wochen zu überbrücken, zumal das Gerät auch ohne Smart-Home-Hub ganz normal per Tasten bedienbar bleibt.