Fire TV Stick 4K: USB-C kommt, Sideloading geht
Amazons neuer Fire TV Stick 4K bringt USB-C und Alexa+, sperrt aber Sideloading komplett. Alle Fakten, Preise und was das für euch heißt.

Amazon hat den Fire TV Stick 4K in einer neuen Generation vorgestellt. Die wichtigste Hardware-Neuerung: Der Stick wird jetzt über USB-C mit Strom versorgt — direkt vom USB-Anschluss des Fernsehers, ein separates Netzteil liegt nicht mehr bei. Gleichzeitig sperrt Amazon das Sideloading komplett, Apps lassen sich also nur noch über den hauseigenen Appstore installieren.
Was steckt drin und was kostet er?
Technisch bietet der neue Stick 4K-Streaming mit HDR10+ und Wi-Fi 6. Amazons KI-Assistentin Alexa+ ist fest integriert, und NVIDIA GeForce NOW soll bald als Cloud-Gaming-Option hinzukommen. Die Fernbedienung wurde überarbeitet und bringt neue Schnellzugriffstasten für das Fire-TV-Menü und den Live-TV-Programmführer mit — sie lässt sich übrigens auch separat kaufen und mit älteren Sticks nutzen.
Die UVP liegt bei 74,99 Euro. Zum Marktstart hat Amazon den Preis allerdings um über 50 Prozent auf 34,99 Euro gesenkt — das Einführungsangebot gilt bis zum 12. Oktober.
Sideloading-Sperre: Kodi und Co. sind draußen
Die Sideloading-Sperre dürfte für viele Nutzer der eigentliche Dealbreaker sein. Wer bisher Kodi, alternative Launcher oder andere Apps abseits des Amazon Appstores genutzt hat, schaut beim neuen Modell in die Röhre. Die ältere Generation mit Android-Unterbau erlaubt das noch — wer darauf angewiesen ist, sollte sich also eher bei den Restbeständen der bisherigen 4K-Max-Modelle umschauen oder zu Alternativen wie dem Google TV Streamer 4K greifen.
Ehrlich gesagt finde ich den Schritt fragwürdig: USB-C ist überfällig und willkommen, aber die gleichzeitige Sideloading-Sperre bei einer UVP von 75 Euro fühlt sich nach einem Rückschritt an. Für 34,99 Euro als reiner Streaming-Stick okay — zum Vollpreis würde ich mir das gut überlegen.