CD Projekt Red hat Cyberpunk 2077 heute auf Version 2.5 gehoben – kostenlos, passend zum Start der zweiten Staffel von “Cyberpunk: Edgerunners” auf Netflix. Wer das offene Night City noch oder wieder bereisen will, bekommt damit den größten Inhalts-Nachschlag seit Längerem.

Was steckt im Update 2.5

Kern ist eine neue Nebenquest, die als Prequel zu Edgerunners 2 dient, dazu der Radiosender HKGN 102,0 FM mit Songs aus der Serie. Ein fünfteiliges, vom Charakter King inspiriertes Ausrüstungsset zieht ein, Händler verkaufen neue Kleidung, und Frisuren, die bisher nur NPCs tragen konnten, stehen jetzt auch Protagonistin V zur Verfügung. Dazu kommen zwölf neue Tarotkarten der kleinen Arkana, verteilt über ganz Night City, die eine eigene kleine Nebenquest samt Sammel-Belohnung freischalten.

Technisch bringt das Update erstmals Cross-Plattform-Mod-Unterstützung über mod.io sowie auf Konsolen einen Field-of-View-Regler – lange ein Wunsch der Community. Am PC wurde die FSR-Auswahl aufgeräumt: FSR-3-Upscaling ist raus, FSR-2.1, FSR-4 und FSR-3.1-Framegeneration bleiben verfügbar. Dazu gibt es neue Posen für den Fotomodus, anpassbare Hand-Cyberware und den Coolness-Perk “Doppelter Ärger” für beidhändige Power-Waffen.

Verfügbar ist Version 2.5 ab sofort für Windows und Mac über Steam, GOG und den Epic Games Store sowie für PS5 und Xbox Series X|S. Die Switch-2-Version und die Mac-App-Store-Fassung sollen in den nächsten Tagen folgen.

Warum das mehr als Fan-Service ist

Cyberpunk 2077 ist mittlerweile sechs Jahre alt und hat sich vom Launch-Desaster zum gepflegten Dauerbrenner entwickelt – Update 2.5 zeigt, dass CD Projekt Red den Support weiter ernst nimmt, statt nur aufs nächste Projekt zu schauen. Für PS5-Besitzer passt der Zeitpunkt gut: Nach den KI-Upscaling-Verbesserungen durch QSSR läuft das Spiel gerade ohnehin spürbar runder.

Ehrlich gesagt überrascht mich vor allem der Mod-Support auf Konsolen – das war lange reine PC-Domäne. Ob der Umweg über mod.io sich durchsetzt, wird sich zeigen, aber als erster Schritt ist es ein cleveres Signal an die Community. Das Update lädt automatisch beim nächsten Start der jeweiligen Plattform.