Blink Mini 4K+: Erste 4K-Kamera der Marke ab 79,99 Euro
Blink bringt mit der Mini 4K+ und der schwenkbaren Mini Pan-Tilt 2K+ zwei neue Kameras nach Deutschland – mit Preisen und Ausstattung im Überblick.

Bild: Amazon
Blink hat sein Kamera-Sortiment erweitert und bringt mit der Mini 4K+ erstmals eine 4K-Kamera auf den Markt. Dazu kommt die schwenkbare Mini Pan-Tilt 2K+. Beide Modelle sind ab heute in Deutschland vorbestellbar, die Preise starten bei 49,99 Euro.
Ausstattung und Preise
Die Blink Mini 4K+ ist laut Amazon die erste 4K-Kamera der Marke und für Innen- und Außeneinsatz ausgelegt. Sie bietet ein horizontales Sichtfeld von 115 Grad, Dual-Band-Wi-Fi 6 und dank IP65-Schutzklasse Wetterfestigkeit. Zwei-Wege-Audio ist ebenfalls an Bord, die Kamera kostet 79,99 Euro.
Die Mini Pan-Tilt 2K+ setzt dagegen auf Beweglichkeit: 350 Grad horizontaler Schwenk- und 115 Grad vertikaler Neigebereich, dazu automatische Bewegungsverfolgung und Farb-Nachtsicht. Die Indoor-Variante kostet 49,99 Euro, die Outdoor-Version 54,99 Euro – für den Außeneinsatz braucht sie zusätzlich den separat erhältlichen Blink Camera Outdoor Adapter. Beide Modelle unterstützen Personen- und Fahrzeugerkennung, die aber nur mit einem kompatiblen Blink-Abo läuft.
Was dahintersteckt
Amazon positioniert die beiden Kameras als Teil einer größeren Fünfer-Lineup-Erweiterung, zu der auch eine Reichweiten-Kamera und eine Spotlight-Cam zählen – die aber vorerst nicht nach Deutschland kommen. Mini 4K+ und Pan-Tilt 2K+ sind laut Amazon zusätzlich zu den USA auch hierzulande sowie in weiteren europäischen Ländern vorbestellbar, was zeigt, dass Blink den deutschen Markt bei Neuheiten inzwischen von Anfang an mitdenkt.
Die Pan-Tilt-Variante ist laut Amazon die erste schwenk- und neigbare Kamera der Marke überhaupt und damit eine komplett neue Produktkategorie für Blink. Wer bislang mehrere feste Kameras brauchte, um einen Garten abzudecken, kann mit der schwenkbaren Variante womöglich eine einsparen.
Ehrlich gesagt bleibt bei Blink aber das altbekannte Problem: Die eigentlich interessanten Funktionen wie Personen- und Fahrzeugerkennung hängen weiterhin am Abo. Ohne Blink-Subscription bekommt ihr nur eine solide, aber kein wirklich smartes Kamerasystem.
Wer sich für smarte Kameras im Haus interessiert, findet in unserem Matter-, Thread- und Zigbee-Ratgeber Hintergrund zu den gängigen Vernetzungsstandards – Blink setzt bei diesen beiden Modellen allerdings weiterhin auf eigene Cloud-Technik statt auf offene Standards.