Microsoft hat auf dem Snapdragon Summit 2026 zwei neue Surface-Geräte gezeigt: das Surface Pro 12 Zoll und den Surface Laptop 13. Beide setzen auf Qualcomms Snapdragon X2 Plus und sollen damit deutlich mehr Leistung bei weniger Stromverbrauch liefern als ihre Vorgänger.

Die Eckdaten im Vergleich zur letzten Generation: bis zu 17 % schnellere Office-Performance, 18 % bessere Akku-Effizienz, über 60 % mehr GPU-Leistung und 95 % schnellere On-Device-KI über die NPU. Das Surface Pro bleibt lüfterlos, behält das 3:2-Display mit 2.196 × 1.464 Pixeln bei 90 Hz und erhöht die Helligkeit auf 500 Nits. Neu ist Ink Canvas – damit könnt ihr Skizzen per Stylus direkt mit Microsoft Copilot weiterverarbeiten.

Was kostet das in Deutschland?

Das Surface Pro 12 startet bei 1.259 Euro und ist ab dem 13. Oktober 2026 erhältlich. Der Surface Laptop 13 ist ab sofort vorbestellbar und kostet ab 1.319 Euro. Letzterer bietet ein 1.920 × 1.080-Display (60 Hz, 500 Nits), bis zu 24 GB LPDDR5X-RAM und bis zu 512 GB UFS-Speicher. Microsoft verspricht bis zu 22,5 Stunden Akkulaufzeit bei einem Gewicht von 1,23 kg. Dazu gibt es eine neue schwarze Farbvariante und die neue Surface Mouse mit Bluetooth 6.0.

Einordnung

Wer auf das Googlebook geschielt hat, bekommt mit den Surfaces eine Windows-Alternative im gleichen Preissegment. Der Sprung auf den Snapdragon X2 Plus klingt solide, ehrlich gesagt sieht die NPU-Steigerung auf dem Papier beeindruckender aus als die CPU-Gewinne. Entscheidend wird, ob Microsoft mit Ink Canvas und Copilot endlich Anwendungen liefert, die die NPU im Alltag ausreizen – bisher fehlte es eher an Software als an Hardware.